EMDR

EMDR ist eine Methode, die während der 1990iger Jahre entwickelt wurde.

Beim klassischen EMDR werden Traumata gelöst, indem der Patient eine besonders belastende Phase seines traumatischen Erlebnisses gedanklich einfriert und dann durch den Therapeuten zu einer rhythmischen Augenbewegung angehalten wird. Dadurch reduziert sich die Angst deutlich, die diese Erinnerungen hervorrufen.

Neuere Forschungsergebnisse haben gezeigt, dass die bilaterale Stimulation, die jeder EMDR-Handlung zugrunde liegt, sehr effektiv auch zur Ressourcenaktivierung verwendet werden kann. Bei der bilateralen Stimulation werden Impulse durch Tapping (kurzes Auftippen mit dem Finger) über das periphere zum zentralen Nervensystem und von dort zu beiden Gehirnhälften geleitet. Dadurch entstehen neue neuronale Netzwerke. Informationen fließen und positive Gefühle werden stärker empfunden.

Ziel einer Ressourcenaktivierung ist es, bei anstehenden Problemen positive Erlebnisse im eigenen Leben zu finden, die bei der Bewältigung helfen können. Ressourcen können entstehen durch aktive Bewältigung von Krisen und Problemen oder durch liebevolle, hilfreiche Beziehungen. Kern einer Ressource ist ein Körpergefühl mit einer wohltuenden Emotion wie Freude, Akzeptanz, Kraft, Lebendigkeit, Kompetenz etc.

Sobald diese Ressourcen gefunden sind, werden sie mithilfe der bilateralen Stimulation verstärkt, intensiviert und im Unterbewusstsein verankert. Weiterhin ist es möglich, positive Gefühle aufgrund einer in Hypnose gelösten Blockade zu verstärken, um nach Belieben abrufbar zu sein und das Vertrauen in die eigenen Bewältigungsstrategien von Problemen zu verstärken.

Ich habe hierzu 2011 drei kurze Videos aufgenommen, in denen u.a. beispielhaft der Ablauf einer Sitzung gezeigt wird.


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