Traumaschulungen - Prävention für gefährdete Berufsgruppen

 Mit Tod, Verletzung oder Gewalt konfrontiert zu werden, ist für jeden Menschen eine besonders belastende Erfahrung. Dies gilt in besonderem Maße für Menschen, die in Ausübung ihres Berufes in diese Situation geraten. Hierzu zählen Rettungskräfte und Angehörige der Polizei, aber auch Berufskraftfahrer und Mitarbeiter in Zügen. Darüber hinaus betrifft es das gesamte soziale Umfeld, die Familie und den Freundeskreis.

Obwohl solche Erlebnisse oft nicht verhindert werden können, kann mit Prävention bereits eine Menge erreicht werden. Wer z.B. als Triebfahrzeugführer oder Kundenbetreuer eines Bahnunternehmens im Kreis von Kollegen unter professioneller Begleitung besprechen kann, wie Körper und Seele eine so extreme Erfahrung verarbeiten werden, weiß das Kommende besser einzuschätzen. Die Mitarbeiter lernen, wie sich die Schockphase anfühlt, welche Symptome sie in den Wochen danach haben können und wann es Zeit ist, sich Hilfe und Unterstützung zu holen. Hilfe zur Selbsthilfe wird groß geschrieben und auch auf die Situation der Angehörigen wird eingegangen und gezeigt, wie sie den Betroffenen hilfreich begleiten können.

 

Etabliertes Wissen der Psychotraumatologie in verständlicher Sprache aufbereitet ist die Basis für diese Art von Präventions-Schulungen. Die Leitung des Seminar erfolgt einfühlsam und flexibel, damit auch Raum für persönliche Erfahrungen bleibt.

 

Dauer: je nach Anforderung zwischen 2 - 4 Stunden

Teilnehmerzahl: jede Gruppengröße zwischen 3 und 25 Teilnehmern möglich

Teilnehmer bekommen Unterlagen zum Mitnehmen

Konditionen: nach Vereinbarung