Sportperformance

Die Bearbeitung von Blockaden im Sport kann sowohl für Profi- wie für Hobbysportler einen wichtigen Beitrag zur Performanceverbesserung leisten.

Ein Sportler erlebt im Laufe seiner Sportkarriere immer wieder Verletzungen und Unfälle. Eine physische Verletzung führt auch immer dazu, dass eine psychische Verletzung (bis hin zum Trauma) entstehen kann. Aber auch Demütungen durch Zuschauer oder Trainer können Blockaden oder Stressreaktionen auslösen. Physische Verletzungen heilen manchmal auf unerklärliche Weise nicht richtig aus oder kommen immer wieder zurück. Häufig ist hierbei das ebenfalls gleichzeitig entstandene psychische Trauma nicht behandelt worden. Weiterhin bleiben oft Schutzhaltungen in Muskeln zurück oder ein Reflex zurückzuzucken, wenn z.B. der Ball auf den Sportler zugeflogen kommt. Dies sind in tiefen Hirnstrukturen gespeicherte traumatische Erinnerungen, die bewusst nicht unterbunden werden können.

 

Ein Begriff, der hier immer wieder genannt wird ist YIPS. Der Spiegel schreibt z.B. im Jahr 2014, dass Yips von Golfern gefürchtet sei, weil es die Arme und Hände beim Putten kurz vor dem Loch unkontrolliert zittern lässt. Damit wird sicher geglaubtes Einlochen unmöglich. Doch auch andere Sportler können von Yips betroffen sein. Beim Darts, beim Basketball oder im Tennis hat Yips schon dazu geführt, dass Sportler zur Vermeidung einen anderen Bewegungsablauf gewählt oder im schlimmsten Fall die Profikarriere aufgegeben haben.

Die gängige Diagnose ist fokale Dystonie. Hier zeigt sich allerdings ein Mythos. Muskeln zucken nicht "einfach so" unkontrolliert. Es zeigt sich in der Anamnese eines Sportlers mit diesem Beschwerdebild, dass ein oder mehrere Verletzungen beim Sport oder außerhalb, extrem belastende Situationen oder Demütigungen z.B. durch den Trainer als Kind vorhanden sind. Der Betroffene selbst hat diese Erfahrung oft abgespalten ("war nicht wichtig" oder "das hat mit dem Tennis nichts zu tun"). Fokale Dystonie ist also eine Traumafolgestörung.

Werden diese Erlebnisse im Rahmen des Coachings durchgearbeitet, kann der Bewegungsablauf beim Sport wieder frei fließen.

Die wichtigste und erfolgreichste Methode ist hier Brainspotting. Dr. David Grand, der Brainspotting entwickelt hat, hat hier bemerkenswerte Erfolge erzielt. Die Arbeit mit dem US-amerikanischen Baseballspieler Mackey Sasser ist in diesem Video eindrucksvoll dokumentiert.

 

Welche Techniken können im Rahmen der Erhöhung von sportlicher Performance zum Einsatz kommen?

  • Hypnose zur Ressourcenstärkung und Lösungsfokussierung
  • Arbeit mit inneren Anteilen in Hypnose
  • bilaterale Verfahren (EMDR, Brainspotting) zur Verarbeitung von belastenden Erinnerungen
  • bilaterale Verfahren (EMDR, Brainspotting) zur Ressourcenstärkung
  • Anleitung zur Selbsthypnose

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